Tarifvergleich Strom

Der Strompreisvergleich wird immer wichtiger

Die steigenden Strompreise sind in aller Munde, die Diskussion um die Höhe der zu den Stromkosten gehörenden Umlagen zieht sich durch Zeitungen, Nachrichten und soziale Netzwerke. Viele private Verbraucher sind verärgert, weil sich ihre Bemühungen, den Stromverbrauch zu reduzieren, nicht an der Rechnung ihres Energieversorgers ablesen lassen. Umso bemerkenswerter sind die Daten der Bundesnetzagentur, wonach die Zahl der Kunden, die den Stromversorger gewechselt hat, im Vergleich von 2014 zu 2015 nur wenig gestiegen ist. Erstaunlich ist auch, dass der Anteil der Haushaltskunden mit einer Grundversorgung mit rd. 32 % immer noch sehr hoch ist: In diesem Tarif ist der Strom in der Regel am teuersten. Auch der Umstand, dass drei Viertel aller Haushalte von einem Stromversorger beliefert werden, der sich in ihrem Versorgungsgebiet befindet, beweist den starken Bezug zum regionalen Stromlieferanten – was in der heutigen Zeit nicht mehr nötig wäre. Strompreisvergleichsrechner im Internet geben innerhalb weniger Minuten darüber Auskunft, wie viel Geld sich bei einem Anbieterwechsel sparen lässt.

 

Treue zu einem Versorger wird oft bestraft

Eine von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im April 2017 veröffentlichte Auswertung brachte erstaunliche Erkenntnisse ans Licht: Zahlreiche Energieversorger lockten Neukunden mit günstigen Angeboten, während sie den Strompreis für ihre langjährigen Kunden um 20 bis 30 % erhöhten. Dieses Vorgehen wird sowohl von bekannten Billiganbietern als auch mehreren Stadtwerken praktiziert.

StromtarifvergleichDoch das sollten sich Verbraucher nicht gefallen lassen:
Alle Kunden, die ihren Strom über eine Grundversorgung beziehen, können den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen kündigen. Bei Verträgen mit einer festgelegten Laufzeit kann die Änderung der Vertragsbedingungen oder der Preise der Anlass für einen Anbieterwechsel sein. Mithilfe eines Strompreis-Vergleichsrechners lässt sich das günstigste Angebot am einfachsten ermitteln. Ist die Entscheidung für einen Anbieter und einen Tarif gefallen, kann per Internet, Brief oder telefonisch Kontakt zum neuen Stromversorger aufgenommen werden, der dann den Wechsel einschließlich der Kündigung beim aktuellen Versorger abwickelt. Kein Kunde muss befürchten, ohne Strom dazustehen, wenn der neue Stromlieferant in eine wirtschaftliche Schieflage geraten und keinen Strom mehr bereitstellen sollte: In solchen Fällen ist der örtliche Grundversorger dazu verpflichtet, den betroffenen Verbrauchern Strom zu liefern. Dies wird zwar üblicherweise zum ungünstigeren Tarif der Grundversorgung geschehen, der jedoch – wie oben erwähnt – mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen schnell verlassen werden kann.

 

So funktioniert ein Strompreis-Vergleichsrechner

Der Vergleichsrechner benötigt nur wenige Daten, um dem Nutzer die besten Angebote zu präsentieren: Es sind nur die Eingabe der Postleitzahl, des jährlichen Stromverbrauchs, der Art der Nutzung (privat oder gewerblich) sowie der Art der gewährten Boni nötig, um eine detaillierte Anbieterübersicht zu erhalten. Sofern gewünscht, können diese Ergebnisse dann noch um einige gewünschte Vertragsbestandteile wie z. B. die Laufzeit oder die Dauer der Preisgarantie verfeinert werden. Ganz wichtig: Der Vergleichsrechner benötigt keine persönlichen Daten, Verbraucher nutzen ihn völlig anonym.

 

 

Wichtig: Bei der Tarifwahl auf eine Preisgarantie von mindestens einem Jahr achten.